Steckbrief: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Standorte: 3
Anzahl Lizenzen: 650

Version: Phantosys 10 Professional

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Letzte Erweiterung: April 2020
Phantosys-Start: August 2013

Ansprechpartner: Herr Robert Stein

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Vom Testsystem zur etablierten Lösung

Im Februar 2013 wurde Herr Stein, Mitarbeiter des Rechenzentrums der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, während der didacta 2013 in Köln auf Phantosys aufmerksam. Am Phantosys-Stand wurde Herr Stein umfassend über die Einsatzmöglichkeiten der Phantosys-Lösung informiert. Kurze Zeit später fand eine Präsentation im Rechenzentrum der Universität statt. Im nächsten Schritt wurde Phantosys für 30 Client-PCs und Windows 7 installiert.

Phantosys® erwies sich als sehr stabile Lösung und punktete unter anderem mit der Unterstützung unterschiedlicher Betriebssysteme und ermöglichte den Start unterschiedlicher Konfigurationen mit dem Multi-Boot-System. 

Phantosys ist an vier Standorten mit insgesamt 19 PC-Pools im Einsatz. Für jeden Standort ein Phantosys-Server zuständig; alle vier Server befinden sich virtualisiert im Rechenzentrum. Jeder Server verwaltet zwischen 125 und 200 der insgesamt 640 Phantosys-Clients.

2020 wurde Phantosys erfolgreich auf die Version V10 portiert.
Das Betriebssystem für die Phantosys-Clients wurde auf Windows 10 LTSC migriert.

Flexibilität und Stabilität – einfach und schnell

Der Hauptteil der Phantosys-Clients steht den Studierenden für kursbezogenes Arbeiten, Recherche-Tätigkeiten oder die Anfertigung von Hausarbeiten zur Verfügung.
Es werden diverse Software-Pakete wie AutoCAD oder Blender genutzt.
Die Phantosys-Clients werden täglich automatisch auf ihren Ausgangzustand zurückgesetzt. Somit werden die Phantosys-Clients jeden Morgen mit einem vorkonfigurierten Systemzustand in Betrieb genommen.

Ein weiterer Teil der Phantosys-Clients kommt in Projekten oder Seminaren zum Einsatz. Für dieses Szenario wird der manuelle Recovery-Mode genutzt. Das ist notwendig, da diese Computer nicht täglich zurückgesetzt werden dürfen. Im Fehlerfall oder auf Anforderung kann die Wiederherstellung auch kurzfristig manuell erfolgen. Mit wenigen Klicks kann die Anforderung per Phantosys-Terminal-Konsole ausgeführt werden. Beim nächsten Neustart ist der Phantosys-Client wieder einsatzbereit.
Bei Bedarf können die
Nutzer die Datenwiederherstellung selbst starten.

Fazit: Das einfache Handling und die schnelle Umsetzung bewirken eine enorme Kosten- und Zeitersparnis für die Nutzer und die Administratoren.

Einfache, flächendeckende Neuinstallationen

„Wir sehen den Hauptvorteil von Phantosys unter anderem darin,
dass wir ein Image an einem Master-PC vorbereiten und neue Rechner mit
leeren Festplatten schnell in Betrieb nehmen können.“
, erklärte Herr Stein begeistert. „Wir müssen lediglich einige BIOS-Einstellungen vornehmen und die einzelnen MAC-Adressen automatisiert erfassen.“

Herr Stein resümiert: “Nachdem die Rechner angeschlossen und kurz konfiguriert wurden, läuft es schon. Die Rechner sind sofort, einfach und schnell einsatzbereit“.

Hohe Ausfallsicherheit

Ein besonders angenehmes Feature stellt die hohe Ausfallsicherheit dar. Das wird durch die Redundanz-Server und den lokalen Cache für jeden Phantosys-Client ermöglicht. Die Phantosys-Clients können einfach weiter arbeiten, wenn ein Phantosys-Main-Server einmal ausfällt, gewartet werden muss oder im Netzwerk schlicht nicht mehr erreichbar ist.

Technische Hintergründe

Die vier Phantosys-Server werden mit VMWare virtualisiert und versorgen die Clients dank der SSD-Technologie sehr schnell mit Daten. Die Phantosys-Clients sind ebenfalls mit SSD-Festplatten ausgestattet. Das ermöglicht es, die Clients sehr schnell mit neuen Images oder mit Image-Änderungen zu betanken.
Die Server sind mit 10 GBit/s am Backbone angebunden, das Netz zwischen den Standorten hat eine synchrone Bandbreite von 2 GBit/s. Die Phantosys-Clients sind ihrerseits mit 1 GBit/s an das Netzwerk angebunden.